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Poolaris

Poolwasser & Pflege

Klares Wasser. Entspannter Poolalltag.

Wenn das Poolwasser grün, trüb oder aus dem Gleichgewicht geraten ist, hilft vor allem eines: ruhig bleiben und Schritt für Schritt vorgehen. Poolaris erklärt verständlich, was zu tun ist.

Problem einordnen Poolaris kontaktieren
Wasserwerte pH-Wert, Chlor und Wasserbalance richtig einschätzen.
Probleme Grünes, trübes oder unangenehmes Wasser besser verstehen.
Pflege Klare Schritte statt hektischer Schnellschüsse.
Service Persönliche Hilfe, wenn Sie nicht weiterkommen.

Poolaris Wasserpflege

Gutes Poolwasser ist kein Zufall. Aber auch kein Hexenwerk.

Viele Wasserprobleme entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich Schritt für Schritt: durch Hitze, Regen, viele Badegäste, zu wenig Desinfektion, falsche Wasserwerte oder eine Filteranlage, die nicht mehr richtig arbeitet.

Genau deshalb ist es wichtig, nicht wahllos Mittel ins Wasser zu geben. Besser ist eine klare Reihenfolge: ansehen, messen, einordnen und dann gezielt handeln.

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Erst beobachten

Ist das Wasser grün, milchig, schlierig oder nur leicht trüb? Die Optik gibt den ersten Hinweis auf die Ursache.

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Dann messen

Ohne Wasserwerte bleibt vieles Rätselraten. Besonders pH-Wert und Desinfektion entscheiden darüber, ob Pflegemittel richtig wirken können.

3

Gezielt handeln

Erst wenn die Ursache klarer ist, wird behandelt. So vermeiden Sie unnötige Chemie, Frust und doppelte Arbeit.

Poolshop & Beratung Alles für die optimale Poolpflege direkt bei Poolaris.

Die passenden Produkte für Wasserpflege, pH-Wert-Korrektur, Desinfektion, Reinigung und Filterpflege sind in unserem Poolshop vorrätig. Bei Wasserproblemen beraten wir Sie außerdem persönlich und helfen Ihnen, die richtigen Schritte für Ihr Becken zu finden.

Zum Poolshop Beratung anfragen

Erste Hilfe bei grünem Wasser

Grünes Poolwasser? Erst ruhig bleiben und nicht sofort rückspülen.

Wenn Poolwasser grün wird, liegt das häufig an Algenbildung, falschen Wasserwerten, zu geringer Desinfektion, zu kurzer Filterlaufzeit oder an Wasser, das schon zu lange im Becken ist. Wichtig ist jetzt eine klare Reihenfolge: erst messen, dann korrigieren, dann gezielt behandeln.

Wichtig: Bei grünem Wasser mit Sandfilteranlage nicht sofort rückspülen. Zuerst wird behandelt, danach wird rückgespült.
Schritt-für-Schritt-Anleitung öffnen

1. pH-Wert prüfen und richtig einstellen

Der ideale pH-Wert liegt bei 7,0 bis 7,2. Liegt der Wert außerhalb dieses Bereichs, kann Chlor nicht richtig wirken. Außerdem können Haut, Schleimhäute oder metallische Teile der Anlage angegriffen werden.

Wenn der pH-Wert über 7,2 liegt:

Verwenden Sie pH-Minus, also einen pH-Senker. Als Faustregel gilt: 100 g pH-Minus senken 10 m³ Wasser um 0,1 pH.

Da viele Messbestecke in 0,2er-Schritten anzeigen, können Sie grob rechnen: 200 g pH-Minus pro 10 m³ Wasser senken den Wert um 0,2 pH.

Beispiel:

Ihr Becken hat 30 m³ Wasser und der pH-Wert liegt bei 7,6. Ziel ist 7,0. Es müssen also 0,6 pH gesenkt werden.

100 g senken 10 m³ um 0,1 pH. Bei 30 m³ braucht man 300 g für 0,1 pH. Für 0,6 pH sind das 6 × 300 g = 1.800 g pH-Minus.

Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Wasserhärte ab.

Wenn der pH-Wert unter 6,8 liegt:

Dann muss er mit pH-Plus angehoben werden. Achtung: Das Granulat ist stark alkalisch und kann ätzend wirken. Bitte vorsichtig dosieren und die Herstellerangaben beachten.

Faustregel für pH-Plus:

100 g pH-Plus heben den pH-Wert von 10 m³ Wasser ungefähr um 0,1 pH.

Beispiel: 30 m³ Wasser, pH-Wert 6,8, Zielwert 7,2. Der Wert soll um 0,4 pH steigen. Für 10 m³ wären etwa 400 g nötig. Bei 30 m³ also 400 g × 3 = 1,2 kg pH-Plus.

2. Alter des Poolwassers prüfen

Wenn das Wasser bereits mehrere Jahre im Becken ist, kann ein Wasserwechsel sinnvoller sein als immer mehr Chemie. Besonders bei Filteranlagen, die nicht rückspülbar sind, findet kaum Wasseraustausch statt.

Frischwasser ist ein wichtiger Bestandteil guter Wasserpflege. Bei organischen Poolchemikalien können sich Stabilisatoren, vor allem Cyanursäure, im Wasser anreichern. Diese binden Chlor. Das bedeutet: Es kann viel Gesamtchlor im Wasser sein, aber zu wenig wirksames freies Chlor.

Merksatz:

Altes Wasser kann trotz scheinbar ausreichender Chlorzugabe schlecht desinfiziert sein. Wenn kein regelmäßiger Wasseraustausch stattfindet, sollte das Wasser kritisch geprüft werden.

3. Chlorwert und Beckendurchströmung kontrollieren

Der Chlorwert sollte im privaten Freibadbetrieb nicht zu niedrig sein. Als Orientierung gilt: freies Chlor möglichst nicht unter 1,0 ppm, bei Hitze oder starker Nutzung besser etwa 1,5 ppm.

Vor Gewittern oder bei stark fallendem Luftdruck kann eine Schockchlorung sinnvoll sein. Als Richtwert werden 350 g Schockchlor pro 10 m³ Wasser genannt.

Wichtig ist außerdem, dass das chlorierte Wasser überall im Becken hinkommt. Tote Ecken, schlecht ausgerichtete Einlaufdüsen oder verschmutzte Beckenwände können Algenbildung begünstigen.

  • Beckenwände regelmäßig abbürsten.
  • Boden sorgfältig absaugen.
  • Bei feinen oder grünen Partikeln besser über „Entleeren“ absaugen, nicht über „Filtern“.
  • Wasserspiegel nicht über etwa 70 % der Skimmeröffnung füllen.
Ist der Wasserspiegel zu hoch, funktioniert die Oberflächenabsaugung über den Skimmer nicht mehr richtig. Dadurch verschmutzt das Becken schneller.

4. Skimmer, Pumpenkorb und Wasserstand prüfen

Auch einfache Dinge können große Wirkung haben. Prüfen Sie deshalb zuerst die grundlegende Technik.

  • Ist der Skimmerkorb sauber?
  • Ist der Pumpenkorb sauber?
  • Zieht die Pumpe Luft?
  • Ist genug Wasser im Becken?
  • Ist das Skimmerwehr, also die Skimmerklappe, frei beweglich?

Ohne bewegliche Skimmerklappe ist eine saubere Oberflächenabsaugung kaum möglich. Blätter, Schmutz und feine Partikel bleiben dann länger im Wasser.

5. Filterzeit erhöhen und Filterleistung prüfen

Die Filterzeit ist eine der wichtigsten Komponenten bei der Wasserpflege. Oft ist längeres Filtern günstiger und wirksamer als immer mehr Chemie.

Faustregel:

Wassertemperatur geteilt durch 2 ergibt die empfohlene Filterzeit in Stunden. Beispiel: 26 °C Wassertemperatur : 2 = 13 Stunden Filterzeit.

Die Pumpe sollte den Beckeninhalt innerhalb von 24 Stunden mindestens dreimal, besser fünfmal umwälzen können. Dabei müssen Leistungsverluste durch Rohre, Winkel und Reibung berücksichtigt werden.

  • Lange Filterlaufzeiten sind meist besser als kurze Laufzeiten.
  • Eine passende Filtergeschwindigkeit verbessert das Ergebnis.
  • Großes Filtervolumen und sauberes Filtermaterial helfen bei klarem Wasser.
  • Sandfilteranlagen sollten regelmäßig rückgespült werden.

Bei Sandfilteranlagen sollte wöchentlich rückgespült werden. Das reinigt den Filter, entfernt Biomasse und Bakterien und sorgt gleichzeitig für wichtigen Wasseraustausch.

6. Flockmittel richtig einsetzen

Flockmittel ist ein wichtiger Bestandteil effizienter Wasserpflege bei Sandfilteranlagen. Es bindet winzige Schwebstoffe, die sonst durch den Filter laufen würden, zu größeren Flocken. Diese können dann vom Filter zurückgehalten werden.

Zusätzlich kann Flockmittel dem Wasser Phosphate entziehen. Phosphate dienen Algen als Nährstoff. Werden sie reduziert, wird Algenwachstum erschwert.

Wichtig: Bei Kartuschenfiltern niemals Flockmittel verwenden. Kartuschenfilter sind dafür zu fein und können dadurch zugesetzt werden.

7. Algizid richtig verstehen

Algizid wirkt am besten vorbeugend. Es sollte als Schutzpotential im Wasser vorhanden sein, damit Algen gar nicht erst wachsen können.

Wenn bereits Algen im Wasser sind, werden höhere Dosierungen benötigt. Algizid kann dann die Schockchlorung unterstützen, ersetzt sie aber nicht.

Richtwert aus der Anwendung:

1 Liter KARUquat auf etwa 30 m³ Wasser.

8. Vorgehen bei Sandfilteranlagen

Bei grünem Wasser mit Sandfilteranlage gilt: nicht sofort rückspülen. Zuerst wird schockgechlort, damit Algen und organische Belastungen bekämpft werden.

1. Schockchlor vorbereiten Für Becken mit etwa 30 bis 50 m³: 2 × 500 g POOLARIS Superschock jeweils in 10 Liter warmem Wasser auflösen. Nur Kunststoff-Eimer oder Gießkanne verwenden, kein Metall.
2. Becken vorbereiten Wände und Boden gründlich schrubben. Danach die aufgelöste Chlorlösung vorsichtig über die gesamte Wasseroberfläche verteilen.
3. Durchmischen und filtern Das Becken kräftig durchmischen und die Filteranlage 24 Stunden ohne Unterbrechung laufen lassen.
4. Flockkartusche einsetzen Für 30 m³ Wasser eine Flockkartusche in den Skimmer legen. Danach weiter 24 Stunden filtern.
5. Danach rückspülen Nach 24 Stunden rückspülen, etwa 5 Minuten. Danach 30 Sekunden nachspülen. Ist das Wasser noch nicht klar, die Prozedur wiederholen.
Achtung: Chlorspritzer können stark bleichen. Schutzkleidung, Handschuhe und vorsichtiges Arbeiten sind sinnvoll. Immer die Hinweise auf dem jeweiligen Produkt beachten.

9. Vorgehen bei Kartuschenfiltern

Bei Kartuschenfiltern wird anders gearbeitet als bei Sandfilteranlagen. Flockmittel darf hier nicht verwendet werden.

1. Kartuschen reinigen Die Filterkartuschen gründlich reinigen, bevor die Behandlung beginnt.
2. Schockchlor auflösen Pro 30 m³ Wasser etwa 1 kg Superschock-Chlor in Wasser auflösen, zum Beispiel in 2 × 10 Liter warmem Wasser.
3. Im Becken verteilen Die Lösung vorsichtig über die Wasseroberfläche verteilen.
4. 24 Stunden filtern Die Anlage 24 Stunden laufen lassen und den pH-Wert auf 7,0 bis 7,2 einstellen.
5. Kartuschen erneut reinigen Nach 24 Stunden die Kartuschen wieder reinigen. Falls nötig, die Prozedur wiederholen.

Muss der Boden abgesaugt werden, sollten starke oder grüne Verschmutzungen möglichst nicht über den Filter geführt werden. Bei Sandfilteranlagen kann dafür die Stellung „Entleeren“ genutzt werden. So wird der Filter weniger belastet und feine grüne Schwebstoffe gelangen nicht zurück ins Becken.

PDF-Anleitungen

Poolpflege-Anleitungen direkt herunterladen.

Hier finden Sie die wichtigsten Poolaris-Anleitungen als PDF. Sie können die Dokumente direkt öffnen oder für später herunterladen.

PDF

Erste Hilfe bei Fleckenbildung auf dem Gelcoat

Hinweise zur Einordnung und Behandlung von Flecken auf der Beckenoberfläche.

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Erste Hilfe bei grünem Wasser

Kompakte Anleitung, wenn das Poolwasser grün geworden ist.

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Filterbälle in Schwimmbadfiltern

Informationen zum Einsatz von Filterbällen in Poolfilteranlagen.

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Filterreinigung

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Rückspülen, Nachspülen und Reinigen der Filteranlage.

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Grünes Wasser bei Filterkartuschen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Pools mit Kartuschenfilter.

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Grünes Wasser bei Sandfilteranlagen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Pools mit Sandfilteranlage.

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pH-Wert richtig einstellen

Anleitung zur Korrektur des pH-Werts mit pH-Minus oder pH-Plus.

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Poolaris

Poolaris steht für persönliche Beratung, hochwertige Pooltechnik, Wasserpflege und Schwimmbadlösungen aus Bad Nauheim.

Firmendaten

Bagros Gesellschaft für Poolaris Schwimmbad-, Sauna-
und Wasseraufbereitungstechnik mbH

Am Taubenbaum 17A
61231 Bad Nauheim

Geschäftsführerin: Sabine Barth
AG Friedberg / H. HRB 683

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